Aktuelles
Und noch eine Erfolgsgeschichte …
Aus Kindern werden Leute! R. (ehemaliges AMPO-Kind) war nicht so ganz einfach in seiner Kindheit. Doch nun hat er seinen Weg gefunden. In der Minnesota State University absolvierte er seinen Abschluss im Bau- und Maschinenbau und hat seinen Ingenieurstitel erhalten.
Wir freuen uns mit ihm und drücken ihm fest die Daumen in den USA, was sicherlich gerade nicht so leicht als Burkinabé ist.
Auf in einen neuen Lebensabschnitt!
Für 56 Jugendliche beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Voller Stolz eröffnet der Generaldirektor von AMPO, Dénis Yameogo, die Zeremonie auf der Bio-Lehrfarm TondTenga. Anwesend waren ebenfalls Würdenträger, die als Oberhäupter von Dörfern ihre Zustimmung gaben, dass diese Jugendlichen mit der Ausbildung beginnen dürfen.
Und wir freuen uns immer wieder, dass auch endlich Mädchen an dieser Ausbildung teilnehmen können.
Sie werden nun in den Bereichen Viehzucht und ökologischem Anbau ausgebildet bevor sie nach ca. 2 Jahren in ihre Dörfer mit ihrem Wissen zurückkehren.
Wir drücken euch die Daumen!
Bildung - was AMPO leisten kann
Wir möchten Ihnen heute Rachelle vorstellen. Am 24. Juni 2007 wurde sie in Ouahigouya, im Norden von Burkina Faso, in einer ganz normalen Familie geboren. Sie hatte Geschwister, der Vater war Lehrer. Sie hatte eigentlich eine schöne Kindheit.
Doch dann erkrankte der Vater. Wie wir wissen, sind medizinische Behandlungen in Burkina Faso teuer, und die Familie konnte die Kosten für die Behandlung nicht mehr aufbringen. Die Mutter versuchte alles, um die Kosten für Medikamente aber auch für den normalen Lebensunterhalt zu verdienen.
Und so begann ein unaufhaltsamer Abstieg: Der Vater verstarb. Die Familie des Vaters weigerte sich Mutter und Kinder aufzunehmen, da die damalige Eheschließung ohne das traditionelle Verfahren geschlossen wurde.
Eine Tante half zwar vorübergehend, doch war auch sie in einer prekären finanziellen Situation.
Die Mutter von Rachelle sprach bei AMPO vor, und so wurde sie im Alter von 13 Jahren im Waisenhaus für Mädchen aufgenommen, denn sie besuchte bereits die 8. Klasse eines Gymnasiums. Um diesen Bildungsweg weiter zu gewährleisten, übernahm AMPO die Schulkosten.
Rachelle ist wahnsinnig fleißig und wissbegierig. So erlangte sie im Mai 2022 die Mittlere Reife und lernt jetzt für das Abitur, was in diesem Jahr ansteht. Ihr Fachgebiet ist Literatur.
Wir drücken Rachel von Herzen die Daumen und freuen uns sehr über ihren Werdegang!
Möchten auch Sie ein Kind auf seinem Weg unterstützen?
Dann werden sie gerne Pate/Patin bei uns – die Kinder danken es Ihnen.
Ausbildung Hotellerie - Können Träume wahr werden?
Katrin hatte eine wunderbare Idee:
Die 3 jungen Frauen, die so gerne eine Ausbildung hier in Deutschland im Hotelfachbereich beginnen möchten, lud sie kurzerhand zu einem Kaffee in ein neu eröffnetes Luxushotel in Ouagadougou ein.
Wie sieht eine moderne Rezeption aus, wie fährt es sich in einem Fahrstuhl, wie schaut eine große Lobby aus usw.? Man kann in den Gesichtern das Strahlen und die Hoffnung erkennen.
Wir tun alles, damit ihre Träume wahr werden.
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Wir nehmen Abschied
Am Wochenende erhielten wir die traurige Nachricht, dass die langjährige Direktorin des Mädchenwaisenhauses, Madame Christine Adamou, unerwartet verstorben ist.
Sie war eine wunderbare Frau, die die Bedürfnisse der Mädchen gut verstanden hat.
In Gedanken sind wir bei Ihrer Famile.
Möge Gott sie schützen.
Tradition in Burkina – Krippen werden gebaut
Weihnachten steht vor der Tür, und so ist es gute Tradition vor den Türen Krippen zu bauen. Sie werden nicht einfach aus Holz mal eben gebaut, nein – Mit Mörtel und Stein werden sie liebevoll aufgebaut.
Wenn alles getrocknet ist, werden sie hübsch bemalt. Die Fotos und Videos erreichten uns jetzt von AMPO. Das ist immer wieder ein großes Ereignis für alle Kinder. Jeder packt mit an … oder schaut einfach nur zu 😊
Pro und Contra – Sachspenden aus dem Container
Wir möchten Ihnen einmal ein paar Beispiele zeigen, was AMPO alles gespendet worden ist. Hunderte Kartons voller liebevoller Dinge: Selbstgestrickte Decken, Jäckchen für die Kinder, Spielzeug und sogar Handcreme für die geschundenen Hände der Köchinnen.
Nicht zu vergessen: Medizinische Hilfsmittel, Brillen, Orthesen, Rollstühle usw.
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Der Container ist da!
Liebe Spender:innen,
ihre Sachspenden sind angekommen. Für alle Beteiligten bedeutet das immer eine große Anspannung, ob alles funktioniert. Die Verschiffung in Hamburg hat sich um Tage verzögert, keiner weiß, wie lange der Container im Ankunftshafen in Lomé stehen muss und ob er die letzte Strecke mit der Bahn nach Ouaga überlebt. Und dann noch die Frage: Wie lange braucht der Zoll vor Ort?
Aber nun ist er da! Alles wird händisch ausgeladen und sortiert. Und natürlich erhalten Sie, liebe Spender:innen, ganz schnell Fotos von uns. Wir bitten noch um ein wenig Geduld.
Wie sehr sich Katrin über deutsches Toilettenpapier freut, ist nicht zu übersehen. Für uns sind das Kleinigkeiten, für vor Ort ist das der pure Luxus.
Ein bisschen Wehmut war an dem Tag allerdings auch dabei. Wie Sie vielleicht aus der Presse erfahren haben, wird die Einheit der Deutschen Bundeswehr abgezogen. Diese Männer haben AMPO über Jahre unterstützt und waren gern gesehene Gäste.
Und so brachten sie am selben Tag 4 Generatoren, die wir für geringes Geld abkaufen konnten, AMPO vorbei. So können die Einrichtungen vor Ort, insbesondere die Krankenstation, sich gegen den permanenten Stromausfall wappnen.
Danke an alle!
Dringend notwendige Lieferung angekommen
Was wären die Menschen in Burkina Faso ohne die großartige Hilfe und Unterstützung durch unseren wunderbaren Partner action medeor?
Wieder ist eine große Lieferung an Medikamenten bei AMPO angekommen, die vor Ort so dringend benötigt wird, denn zwischenzeitlich behandelt die Krankenstation bis zu 90.000 Menschen – meist Frauen und Kinder – unentgeltlich.
Diese Menschen haben oftmals Schlimmes erlebt und sind teilweise auf der Flucht vor Terror aus den ländlichen Gegenden, wie man gerade wieder aus der Gemeinde Barsalogho erfahren hat. 600 Menschen sind bei diesem Massaker ums Leben gekommen.
Leider finden diese Vorkommnisse in den hiesigen Medien kaum Erwähnung.
Wir brauchen starke Partner an unserer Seite. Danke, action medeor!
Erfolgsgeschicht in Kaya
Kaya ist eine Stadt in der Region Centre-Nord, nord-östlich von Ouagadougou. Die Biolehrfarm TondTenga arbeitet mit ländlichen Gemeinden zusammen, so auch mit Kaya.
12 Jugendliche haben dort, nach ihrem Abschluss, eine Kooperative gebildet und von der Stadt ein Stück Land erhalten, welches sie jetzt bewirtschaften können. Von AMPO erhielten sie Maschinen und landwirtschaftliches Werkzeug, um ihren Lebensunterhalt zu sichern und die Gemeinde mit Nahrungsmitteln zu versorgen.
Eine große Ehre war, dass das Stammesoberhaupt diese Initiative genehmigt hat und der Eröffnung sogar beigewohnt hat. Eine Erfolgsgeschichte, die die Nachhaltigkeit zeigt, mit der AMPO arbeitet.
Und das alles ist der Luxemburger Fondation Dr. Elvire Engel zu verdanken, mit der AMPO seit langer Zeit zusammenarbeitet, und die die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit erkennen.
Nacht der NGOs in Ouaga – Gratulation!
Wieder einmal fand die Nacht der NGOs (Nicht Regierungsorganisationen) in Ouagadougou, Burkina Faso statt. Organisiert wird diese Veranstaltung von der berühmten Agentur KEREN COMMUNICATION.
60 Organisationen konnten sich letztes Wochenende auf diesem Event vorstellen, so auch natürlich AMPO.
Und wir haben uns so gefreut, als wir Samstagnacht die Mitteilung vom Generaldirektor Dénis Yameogo erhielten, dass AMPO den ersten Preis im Bereich Humanitäre Hilfe erhalten hat.
Danke für die tolle Arbeit!
Solche Auszeichnung schafft Vertrauen für alle Spender:innen.
Edmond Tapsoba-Stiftung ist zu Gast bei AMPO in Ouaga
Edmond Tapsoba - Burkinabé, Fußballspieler beim Bundesligist und deutschen Meister Bayer Leverkusen seit 2020 - gründete im Februar 2024 eine eigene Stiftung. Mitarbeiter:innen der Stiftung – Sitz ist in Ouagadougou – wurden zur Abschiedszeremonie im Juli eingeladen. Bei dieser Gelegenheit wurde ein neuer Termin zur Besichtigung aller Einrichtungen von AMPO vereinbart. Diese Besichtigungen fanden nun am 31.07.2024 statt. Wie man sehen kann, gab es einen interessierten Austausch auf beiden Seiten.
Wir freuen uns sehr, dass dieser Kontakt zustande gekommen ist, denn diese Stiftung verfolgt genau die gleichen Ziele wie wir: Zugang zu Bildung, Ernährungssicherheit, Gesundheitsversorgung usw.
Und wir haben erfahren, dass einer Zusammenarbeit nicht sehr viel Wege steht.
Das wäre so unsagbar schön!
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