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Aktuelles

Monatsgeschichten aus AMPO

AMPO-Krankenstation:

Zwei Jahre nach Geburt ihres ersten Jungen, brachte Fatoumata vor drei Wochen Zwillinge zur Welt.  Der Ehemann von Fatoumata hatte seine Arbeit aufgrund der Covid-19-Krankheit verloren und sie selbst ist Hausfrau, was in unserem Land mit Arbeitslosigkeit gleichbedeutend ist. Das Paar sah sich dann mit einer doppelten Schwierigkeit konfrontiert, denn Fatoumata litt nach der Geburt der Zwillinge an einer unbehandelten Anämie, und durch den Verlust des Arbeitsplatzes war ihr Mann nicht in der Lage die Pflege und Behandlungen zu bezahlen.

Das Ehepaar beschloss die Neugeborenen zur Adoption freizugeben. Das Sozialamt verwies sie an AMPO P.P.Filles und P.P.Filles dann an die AMPO-Krankenstation. Das Team setzte alles daran, um die medizinische Versorgung von Fatoumata und ihren Zwillingen (eine diätische Versorgung) sicherzustellen.

Heute geht es Fatoumata und den Zwillingen gut, und das Paar bedankt sich bei AMPO für die unschätzbare Unterstützung. Das Team der AMPO-Krankenstation bedankt sich seinerseits bei seinen Finanzpartnern in Europa, denn ihnen ist es zu verdanken, dass in der Krankenstation täglich Leben gerettet werden.

    

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AMPO-Jungen: Aufnahmeverfahren

Bei AMPO bleiben die Kinder der Waisenhäuser bis zur Volljährigkeit. Auch in Burkina Faso beginnt die Volljährigkeit mit 18 Jahren. Nach dem Verlassen aus den Waisenhäusern werden sie in das Ausbildungsförderungsprogramm aufgenommen. Je nach Ausbildungsstand werden sie entweder in einer Berufsschule oder in einer Werkstatt für eine Weiterbildung im gewählten Beruf, an einer öffentlichen oder privaten Universität oder an einer weiterführenden Schule eingeschrieben.

So entspricht die Anzahl der in den Waisenhäusern aufgenommenen Kinder, der Anzahl der Jugendlichen, die diese verlassen. Das ganze Jahr über erhalten wir Anfragen von Familienmitgliedern. Folgende Unterlagen sollten vorgelegt werden:

- Ein schriftlicher Antrag

- Eine Sterbeurkunde eines oder beider Elternteile (Voll- oder Halbwaise).

- Eine ärztliche Bescheinigung

- Eine Kopie des Personalausweises des Antragstellers (Vormund, Elternteil, private oder staatliche Einrichtung...)

- Ein Schulzeugnis des Kindes

- Eine Geburtsurkunde des Kindes.

Das Auswahlverfahren beginnt mit dem Alterskriterien und der Notlage, in dem sich das Kind befindet. Die Antragsteller werden zu einem Gespräch bei AMPO eingeladen. Wichtig sind die anschließenden Hausbesuche. Denn nur mit diesen Hausbesuchen kann überprüft werden, ob die Angaben der Antragsteller der Realität entsprechen.

Die zweite Phase besteht in der Auswahl nach dem sozialen Status (Halb-, Vollwaise, oder Sozialfall, dessen Lebensbedingungen schlechter sind als die eines Waisen). Die Kinder, die nicht aufgenommen konnten, werden durch die Zahlung ihres Schulgeldes unterstützt.

Diejenigen, die am Ende des Verfahrens ausgewählt werden, kommen im September zu AMPO wo sie eine ganzheitlichen Betreuung, bis zur Volljährigkeit, erhalten.

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AMPO TONDTENGA:

«Mein Name ist SIA Dadare, ich bin der Vertreter der TT-Jugendlichen und möchte allen Beteiligten für eine besonders gute Initiative danken: Die Mitarbeiter der Farmschule TondTenga haben uns erklärt, dass wir nach der Ausbildung Kooperativen bilden und gemeinsam arbeiten werden. Im Bereich der Tierzucht, sollte jeder eine Henne vom Dorf mitbringen. Wir stellten unsere Hühner zusammen, und pro Kooperative bekamen wir einen niederländischen Blauen Hahn zusätzlich zu Lebensmitteln und Hygieneprodukten, damit wir unsere Hühner aufziehen können. Das Team half uns beim Bau eines Hühnerstalls aus lokal verfügbaren Materialien. Das Ganze war eine gute Übung für später. Sobald wir in unser Dorf zurückkehren, können wir mit der Geflügelzucht in unseren jeweiligen Familien und in den Kooperativen beginnen. Diese Idee ist nicht nur gut für uns, sondern auch für unsere Familien, denn wir werden mit ihnen das Erlernte teilen, damit sie die neuen Methoden übernehmen.

Abwechselnd kümmern wir uns um das Futter und die tierärztliche Behandlung der Hennen; im Laufe der Zeit hatten wir viele Hennen, zwischen 29 und 53 Hennen.

Einige der Hennen wurden verkauft und wir konnten über finanzielle Mittel für die administrative Gründung unserer Kooperativen sowie die Einrichtung eines Bankkontos in Tiébélé verfügen.

Im Namen aller Jugendlichen und in meinem eigenen Namen möchte ich AMPO, der Dr. Elvire Engel Stiftung und BTM für ihre Bemühungen danken. Wir hoffen, dass diese Idee auch für künftige Lehrlinge weitergeführt wird»

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AMPO-Mädchen:

Die Religionsfreiheit ist uns ein sehr wichtiges Thema, so versichern wir uns, dass die Kinder ihre religiösen Pflichten erfüllen.  Und damit die von AMPO vermittelte Erziehung vollständig ist, verbinden wir die Entwicklung der Persönlichkeit mit der geistlichen Bildung. In diesem Sinne haben Muslime einen Imam für die Einführung in den muslimischen Glauben und Christen eine Vikarin, die christliche Gebote lehrt.

Nach drei bzw. vier Jahren Katechese, wurden in diesem Jahr ein Mädchen getauft und drei weitere gefirmt. Diese Sakramente (Erstkommunion oder Firmung) gehören zu den Grundlagen des christlichen Glaubens. Die Zeremonie fand in der Pfarrei Saint Camille statt.

Danach wird ein Fest zu Ehren der „Neugeborenen und mit heiligen Geist Erfüllten“ organisiert, bei dem gesungen, gegessen, getrunken und getanzt wird.

Das Waisenhaus ermöglicht es den Neugetauften auch, nach Hause zurückzukehren, um mit ihren Familien zu feiern. Und für die Gelegenheit haben sich die Eltern der Kinder in Schale geworfen.

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AMPO MIA ALMA:

Wir wurden zur Abschiedszeremonie der Ausbildungsschule von St Camille eingeladen. In dieser Schule werden verschiedene Ausbildungszweige wie Schneiderei, Coiffure, usw. angeboten. Vier Mädchen von MIA/ALMA haben sich dort in den Bereichen Schneiderei und Coiffure fortgebildet. Sie sind jetzt bestens ausgerüstet, um sich der Arbeitswelt zu stellen.

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AMPO P.P.FILLES:

Das Team vom Cinémobile, das dieses Jahr seine Aktivitäten in Ourgou Manega durchgeführt hat, wechselt die Einsatzzone. Aber davor haben die Mitarbeiter*innen des Projekts einige Dorfbewohner*innen getroffen, um über bereits entwickelte Themen zu diskutieren und zusätzliche Informationen zu geben. Diese Gespräche fanden entweder bei den Begünstigten zu Hause oder am Arbeitsplatz (auf dem Feld) oder sogar am Strassenrand statt. Es war auch die Gelegenheit, sich von den Menschen zu verabschieden, die dem Cinémobile immer zur Verfügung standen.

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