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Aktuelles

Monatsgeschichten aus AMPO

Ende gut, alles gut

Bibata ist ein Mädchen, das Opfer einer Zwangsheirat ist. Sie lief vor dem Familiengericht weg, um bei ihrem Freund zu bleiben. Einige Zeit später ist sie zu ihrer Familie zurückgekehrt in der Hoffnung, dass ihre Familie die Idee vergessen hatte, sie ohne ihre Zustimmung zu verheiraten. Dem war leider nicht so. Und zum zweiten Mal weigerte sie sich zu heiraten und wurde daraufhin von ihrem Vater verbannt. Sie fand Zuflucht im Sozialamt von Koubri. Das Sozialamt bat AMPO darum, sie im Haus MIA/ALMA aufzunehmen, während es weiter Versöhnungsversuche bei ihrer Familie unternimmt. Einige Monate nach ihrer Ankunft bei MIA/ALMA wurde festgestellt, dass sie schwanger war. Das Sozialamt wurde informiert und der mutmaßliche Vater kontaktiert. Erst zwei Wochen nach der Entbindung kam der Vater des Babys zu Mia Alma, und (zum Glück!) hat er seinen Sohn anerkannt.

Überzeugungsarbeit rettet das Leben von Justin

Ouédraogo Justin ist das jüngste Kind einer Bauernfamilie von vier Kindern, die in einem Dorf etwa 30 km von Ouagadougou entfernt lebt. Ein Gemeindemitarbeiter hat ihn an AMPO verwiesen, weil er seit fünf Jahren mit einer chronischen Wunde an seinem linken Arm lebte. Aufgrund der Unwissenheit seiner Eltern und dem Mangel an finanziellen Mitteln wurde die Wunde immer schlimmer und die Sepsis immer gefährlicher. In der AMPO-Krankenstation erhielt Justin erste Hilfe und wurde dann in den Unterkünften der AMPO-Rehabilitationsstation untergebracht, um weitere Untersuchungen in einem besser ausgestatteten Krankenhaus durchzuführen.

Röntgenaufnahmen von Justins Arm, die im Kinderkrankenhaus Charles De Gaulle zwei Tage nach seiner Ankunft gemacht wurden, zeigten, dass er an chronischer Osteomyelitis mit einem völlig unwiederbringlichen Knochen in seinem linken Arm litt. Die Chirurgen des Kinderkrankenhauses beschlossen, Justins Arm zu amputieren, um sein Leben zu retten. Als Justin und sein Vater die, von den Chirurgen vorgeschlagene Behandlung ablehnten, wendeten sich die Mitarbeiter der AMPO-Krankenstation an den Psychologen sowie an eine Mitarbeiterin, die selbst eine Amputation hinter sich hatte und in der AMPO-Krankenstation arbeitet, um mit Justin und seinem Vater zu diskutierten. Die Operation fand schließlich statt, und Justin blieb ganze fünf  Monate zusammen mit seiner Mutter in der AMPO-Rehastation, wo er behandelt wurde und eine psychologische Betreuung genoss. Justin ist jetzt vollständig geheilt und möchte wieder zur Schule gehen. Seine ganze Familie bedankt sich bei AMPO und seinen Partnern, insbesondere bei DEVELOPmed.aid für die Übernahme der Kosten.

P.P.Filles verteilt Schulmaterial an junge Mädchen

Zum Schulanfang haben die Mädchen, die regelmäßig an den Gesprächsrunden bei P.P.FILLES teilnehmen, Schulmaterialien (Hefte, Kugelschreiber, Lineale, Bleistifte, usw.) erhalten. Durch diese Aktion möchte AMPO einerseits die Mädchen in ihrem Studium unterstützen und andererseits den bedürftigen Familien helfen, aus denen die Mädchen kommen.

Der Wahlkampf für die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Burkina Faso ...

ist derzeit in vollem Gange. Auch bei AMPO lernen die Schützlinge Demokratie. In diesem Monat Oktober fand die Wahl der Vertreterinnen im Mädchenwaisenhaus statt. Jedes Jahr wird ein Vorstand gewählt, der für den reibungslosen Betrieb des Waisenhauses und die Berücksichtigung der Meinungen der Bewohnerinnen verantwortlich ist. Die Mädchen organisieren selbst ihre Wahlen unter der Aufsicht der Erzieherinnen.

Zu diesem Zweck wird eine Jury aus fünf Mädchen gebildet, die die Regeln der Stimmabgabe und der -auszählung festlegt. Sieben Kandidatinnen wurden vorgeschlagen und ZONGO Hamzéta, eine Schülerin der 12. Klasse wurde einstimmig von ihren Kameradinnen zur Vorsitzende gewählt.  Oha, einstimmig!

Der Vorstand

Das Programm der neue Vorsitzende lautet wie folgt:

  1. Streben nach dem Seelenfrieden der jüngsten Bewohnerinnen
  2. Gewährleistung des schulischen Erfolgs aller Mädchen.
  3. Gewährleistung der Sicherheit der Mädchen auf dem Schulweg.
  4. Förderung des Zusammenhalts und der Harmonie unter Mädchen

Hier sind die Endergebnisse der Abstimmungen:

  1. Vorsitzende: ZONGO Hamzeta
  2. Stellvertrende Vorsitzende: OUATTARA Awa
  3. Beraterin 1: PILABRE Haoulate
  4. Beraterin 2: WANDAOGO Djemilatou

Damit der Vorstand gut funktioniert kann, wurden eine Informationsbeauftragte in der Person von NIKIEMA Adissa und eine Ehrenpräsidentin NITIEMA Nematou ernannt, die den amtierenden Vorstand unterstützen sollen. Bei uns wird Demokratie ernstgenommen!

Treffen mit Familien im Waisenhaus für Jungen

Im Betreuungsprozess in den geschlossenen AMPO-Einrichtungen steht die Familie im Mittelpunkt.

Die Bewohner*Innen der beiden Waisenhäuser kehren an jedem letzten Samstag im Monat in ihre Familien zurück, um die Familienbindung aufrechtzuerhalten.

Wenn die Mütter, Tanten, Brüder oder Väter ins Zentrum kommen, um ihre Kinder abzuholen, tauscht sich das Erziehungsteam mit ihnen aus, um Informationen über das Kind zu sammeln. Diese gesammelten Informationen ermöglicht es AMPO, die Daten zu aktualisieren. Der dreiseitige Austausch (Familie-Erziehungsteam-Kinder) ermöglicht es AMPO die Kinder besser zu verstehen. Die Familien verlieren keine Gelegenheit, um sich bei AMPO für die geleistete Arbeit zu bedanken.

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